Patienteninformationen

Was ist eine Laborgemeinschaft?

Laborgemeinschaften sind Zusammenschlüsse von Ärztinnen und Ärzten aus Klinik und Praxis, die eine Reihe von Standard-Laboruntersuchungen aus Rationalisierungsgründen in einem Gemeinschaftslabor erbringen. Jede Ärztin und jeder Arzt ist Mitinhaber dieses Gemeinschaftslabors und kann den speziell ausgebildeten Medizinisch-Technischen-Assitentinnen (MTA`s) und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Laborgemeinschaft auch direkt Weisungen erteilen.

Die Laborgemeinschaft ist praktisch ein ausgelagerter Laborteil der Praxen der Mitgliedsärzte. Deshalb können Patienten ihr Blut nicht direkt in einer Laborgemeinschaft untersuchen lassen, sondern müssen sich immer an ihren Haus- oder Facharzt wenden, der diese Untersuchungen dann in der Gemeinschaftseinrichtung durchführt. Deshalb bekommt z.B. der Privatpatient für die in der Laborgemeinschaft erbrachten Untersuchungen auch keine Rechnung von der Laborgemeinschaft, sondern korrekterweise von seinem behandelnden Arzt. Auch Auskünfte zu den Untersuchungsergebnissen darf nur der behandelnde Arzt geben.

Der Vorteil der Laborgemeinschaften liegt bei einem hohen Qualitätsniveau - in den niedrigen Kosten für das Gesundheitssystem und der sehr schnellen Erstellung und Übermittlung von oft lebenswichtigen Laborergebnissen.