Laborbereiche

Probenarchivierung

Rund 12.000 Blutröhrchen von durchschnittlich über 6000 Patienten müssen täglich innerhalb weniger Stunden analysiert und archiviert werden, wobei für Kontroll- und gegebenenfalls weiterführende Untersuchungen deren schnelle Wiederauffindbarkeit gewährleistet sein muss.

Zentrales Element bei der Probenarchivierung ist der Probenverteiler: Zunächst bildet er die Schnittstelle zwischen Vorbereitung und Untersuchungsgang. Nachdem dieser abgeschlossen ist und auch die Qualitäts- und Plausibilitätskontrollen durchgeführt wurden, kommt jedes Röhrchen erneut in den Probenverteiler und erhält dort eine von der EDV zugewiesene Archivierungsnummer.

Derart klassifiziert werden die Proben in einer speziellen Kühlkammer 14 Tage Serum und 7 Tage EDTA aufbewahrt, um so Wiederholungs- und weiterführende Untersuchungen zu ermöglichen, ohne dass dem Patient erneut Blut entnommen werden muss. Ein besonders von Kinderärzten sehr geschätzter Service, da Blutentnahmen hier in der Regel mit weitaus mehr Schwierigkeiten verbunden sind als bei erwachsenen Patienten.