| Kurzform: | QUIC |
| Mailbox-Kürzel: | QUIC |
| Bevorzugtes Material: | Citrat-Vollblut |
| Alternativmaterial: | Citrat-Plasma |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | vollständig gefüllte Monovette (korrektes Mischungsverhältnis 9 Teile frisches venöses Blut, 1 Teil Trinatriumcitratlösung) keine geronnenen Proben |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 20 (20 mg/dl) Hämolyse: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index H von 500 (500 mg/dl) Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 1000 (1000 mg/dl) Heparin: keine wesentliche Beeinflussung bis 1 U/ml |
| Methode: | Absorptionsmethode nach Zugabe von rekombinantem humanen Gewebefaktor (RTF) |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | - |
| Umrechnungsfaktoren: | - |
| Referenzintervalle: | s. Liste der biologischen Referenzintervalle |
| Bemerkungen: | Zusätzlich zum Quick-Wert in % wird die INR (Internationale Normalisierte Ratio) mit ausgegeben. |
| Literatur/Quelle: | Testanleitung HemosIL RecombiPlasTin, Instrumentation Laboratory München |
Aktivierung des extrinsischen Gerinnungssystems von Humanplasma durch Zugabe des standardisiert hergestellten Reagenzes RecombiPlasTin.
Der Quick-Wert ist ein globaler Suchtest bei hämorrhagischen Diathesen zur Erkennung von Störungen im exogenen Aktivierungsweg des plasmatischen Gerinnungssystems (Faktoren VII, X, II, V und I). Er ist dringend erforderlich vor jedem größeren operativen Eingriff, um Komplikationen zu vermeiden, und wird routinemäßig zur Überwachung der oralen Antikoagulantientherapie sowie bei Verdacht auf Vitamin-K-Mangel angewandt. Da die vom Quick-Wert erfassten Gerinnungsfaktoren sämtlich in der Leber synthetisiert werden, stellt er zudem einen ausgezeichneten Parameter zur Beurteilung der Synthesekapazität der Leber dar.