| Kurzform: | Na |
| Mailbox-Kürzel: | Na |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | Li-Heparin-Plasma |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 60 (60 mg/dl) Hämolyse: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index H von 1000 (1000 mg/dl) Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 2000 (2000 mg/dl). Pseudohypernaträmie kann bei lipämischen Proben aufgrund einer Flüssigkeitsverlagerung beobachtet werden. |
| Methode: | ISE, indirekt |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | 80 mmol/l (Urin: 10 mmol/l) |
| Umrechnungsfaktoren: | |
| Referenzintervalle: | s. Liste der biologischen Referenzintervalle |
| Bemerkungen: | |
| Literatur/Quelle: | Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim |
Quantitative Bestimmung von Natrium in Humanserum, -plasma und -urin mittels ionenselektiver Elektroden (ISE).
Natrium gehört neben Kalium und Chlorid zu den wichtigsten physiologischen Ionen und damit zu den am häufigsten bestimmten Elektrolyten. Es wird in erster Linie mit der Nahrung aufgenommen, im Magen-Darm-Trakt absorbiert und dann über die Nieren wieder ausgeschieden und ist in fast alle körperlichen Stoffwechselfunktionen involviert.
Bei Natrium handelt es sich um das wichtigste extrazelluläre Kation, das für die Aufrechterhaltung der Flüssigkeitsverteilung und des osmotischen Drucks verantwortlich zeichnet. Ein erniedrigter Natriumspiegel kann zurückzuführen sein auf
erhöhte Werte weisen hin auf