| Kurzform: | γ-GT |
| Mailbox-Kürzel: | γ-GT |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | Heparin-Plasma, EDTA-Plama |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl Keine hämolytischen Proben Kein Citrat- oder Fluorid-Plasma |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentlich Beeinflussung bis zum Index I von 20 (20 mg/dl) Hämolyse: keine wesentlich Beeinflussung bis zum Index H von 200 (200 mg/dl) Lipämie: keine wesentlich Beeinflussung bis zum Index L von 1000 (1000 mg/dl) |
| Methode: | Methode nach Szasz Photometrischer Farbtest für Klinisch-Chemische Analysensysteme |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | 3 U/l (0,05µkat/l) |
| Umrechnungsfaktoren: | U/l x 0,0167 = µkat/l |
| Referenzintervalle: | |
| Literatur/Quelle: | Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim |
Bestimmung der Gamma-Glutamyltransferase (γ-GT) in Serum und Plasma mittels In-vitro-Test.
Eine erhöhte Aktivität der -Glutamyltransferase ist einer der empfindlichsten Indikatoren für Leber- und Gallenwegserkrankungen sowie für deren Verlaufsbeurteilungen geeignet. Erhöhungen der -GT beruhen vor allem auf Enzyminduktion und sind ein sensitiver Parameter für eine Cholostase. Normale Werte schließen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erkrankung oder Mitreaktion der Leber und Gallenwege aus.
Zudem wird der γ-GT-Wert bei sensitiven Screenings zur Erkennung einer möglichen Alkoholerkrankung herangezogen.