Gamma-Glutamyltransferase EC 2.3.2.2

Kurzform: γ-GT
Mailbox-Kürzel: γ-GT
Bevorzugtes Material: Serum
Alternativmaterial: Heparin-Plasma, EDTA-Plama
Ausnahmematerial: -
Erforderliche Kriterien: Probenvolumen > 500 µl
Keine hämolytischen Proben
Kein Citrat- oder Fluorid-Plasma
Einschränkungen/Interferenzen: Ikterus: keine wesentlich Beeinflussung bis zum Index I von 20 (20 mg/dl)
Hämolyse: keine wesentlich Beeinflussung bis zum Index H von 200 (200 mg/dl)
Lipämie: keine wesentlich Beeinflussung bis zum Index L von 1000 (1000 mg/dl)
Methode: Methode nach Szasz
Photometrischer Farbtest für Klinisch-Chemische Analysensysteme
Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): 3 U/l (0,05µkat/l)
Umrechnungsfaktoren: U/l x 0,0167 = µkat/l
Referenzintervalle:  
Literatur/Quelle: Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Anwendungszweck:

Bestimmung der Gamma-Glutamyltransferase (γ-GT) in Serum und Plasma mittels In-vitro-Test.

Zusammenfassung:

Eine erhöhte Aktivität der -Glutamyltransferase ist einer der empfindlichsten Indikatoren für Leber- und Gallenwegserkrankungen sowie für deren Verlaufsbeurteilungen geeignet. Erhöhungen der -GT beruhen vor allem auf Enzyminduktion und sind ein sensitiver Parameter für eine Cholostase. Normale Werte schließen mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erkrankung oder Mitreaktion der Leber und Gallenwege aus.

 

Zudem wird der γ-GT-Wert bei sensitiven Screenings zur Erkennung einer möglichen Alkoholerkrankung herangezogen.

Nach oben