alpha-Hydroxybyturat-Dehydrogenase EC 2.2.4.3

Syn.: LDH 1-Isoenzym

Kurzform: HBDH
Mailbox-Kürzel: HBDH
Bevorzugtes Material: Serum
Alternativmaterial: Heparin- oder EDTA-Plasma
Ausnahmematerial: -
Erforderliche Kriterien: Probenvolumen > 500 µl
Keine hämolytischen Proben.
Einschränkungen/Interferenzen: Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 60 (60 mg/dl)
Hämolyse: stört
Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 600 (600 mg/dl)
Methode: Photometrischer UV-Test
Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): 6 U/l (0,10 µkat/l)
Umrechnungsfaktoren: U/l x 0,0167 µkat/l
Referenzintervalle: s. Liste der biologischen Referenzintervalle
Bemerkungen:  
Literatur/Quelle: Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

alpha-Hydroxybyturant-Dehydrogenase:

Quantitative Bestimmung von alpha-Hydroxybyturant-Dehydrogenase (Lactatdehydrogenase-1-Isoenzym) in Serum und Plasma mittels enzymatischen In-vitro-Tests.Der verwendete Assay bestimmt die Aktivitäten der LDH-1 sowie der LDH2.

Klinische Bedeutung:

Die LDH-1 und 2 kommen hauptsächlich im Zytosol von Herzmuskelzellen Erythrozyten und in der Niere vor.

 

Die Bestimmung der HBDH hat noch eine gewisse Bedeutung in der Diagnostik eines bereits mehrere Stunden (6-12h) bestehenden myokardialen Schaden sowie bei hämolytischer oder megaloblastärer Anämie.

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