| Kurzform: | HBDH |
| Mailbox-Kürzel: | HBDH |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | Heparin- oder EDTA-Plasma |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl Keine hämolytischen Proben. |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 60 (60 mg/dl) Hämolyse: stört Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 600 (600 mg/dl) |
| Methode: | Photometrischer UV-Test |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | 6 U/l (0,10 µkat/l) |
| Umrechnungsfaktoren: | U/l x 0,0167 µkat/l |
| Referenzintervalle: | s. Liste der biologischen Referenzintervalle |
| Bemerkungen: | |
| Literatur/Quelle: | Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim |
Quantitative Bestimmung von alpha-Hydroxybyturant-Dehydrogenase (Lactatdehydrogenase-1-Isoenzym) in Serum und Plasma mittels enzymatischen In-vitro-Tests.Der verwendete Assay bestimmt die Aktivitäten der LDH-1 sowie der LDH2.
Die LDH-1 und 2 kommen hauptsächlich im Zytosol von Herzmuskelzellen Erythrozyten und in der Niere vor.
Die Bestimmung der HBDH hat noch eine gewisse Bedeutung in der Diagnostik eines bereits mehrere Stunden (6-12h) bestehenden myokardialen Schaden sowie bei hämolytischer oder megaloblastärer Anämie.