| Kurzform: | GOT |
| Mailbox-Kürzel: | GOT |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | Heparin-Plasma, EDTA-Plasma |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl Keine hämolytischen Proben |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 60 (60 mg/dl) Hämolyse: stört aufgrund der AST-Aktivität in den Erythrocyten Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 500 (500 mg/dl) |
| Methode: | IFCC-Referenzmethode mit Pyridoxalphosphataktivierung UV-Test für klinisch-chemische Analysensysteme |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | 4 U/l (0,07 µkat/l) |
| Umrechnungsfaktoren: | U/l x 0,0167 = µkat/l |
| Referenzintervalle: | s. Liste der biologischen Referenzintervalle |
| Bemerkungen: | |
| Literatur/Quelle: | Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim |
Quantitative Bestimmung der Aspartat-Aminotransferase in Serum und Plasma mittels In-vitro-Test.
Aspartat-Aminotransferase ist im Gewebe des Körpers weit verbreitet und gehört zur Gruppe der Transaminasen, die durch den Transfer von Aminogruppen die Umwandlung von Aminosäuren zu den entsprechenden α-Ketosäuren und umgekehrt katalysieren. Die Aspartat-Aminotransferase findet sich im Zytoplasma und in den Mitochondrien der Zellen, sodass bei schwachen Zellschädigungen der Großteil aus dem Zytoplasma und ein geringer Teil aus den Mitochondrien freigesetzt wird, schwere Schäden steigern die Freisetzung mitochondrial gebundener Enzyme.
Trotz des Vorkommens hoher Konzentrationen im Myokard liegen signifikante Aktivitäten ebenso im Gehirn, in Leber und Nieren, in der Magenschleimhaut, im Skelettmuskel und im Fettgewebe vor. Ein erhöhter Transaminasespiegel ist ein Indikator für
In der Diagnostik von myokardialen Schäden sind die neueren Marker (Troponin) zu bevorzugen. Bei Verdacht auf Skelettmuskelschäden ist die Bestimmung der CK vorzuziehen.