| Kurzform: | FE |
| Mailbox-Kürzel: | FE |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | Heparin-Plasma |
| Ausnahmematerial: | |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 60 (60 mg/dl) Hämolyse: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index H von 80 (80 mg/dl) Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 1000 (1000 mg/dl) |
| Methode: | Farbtest für klinisch-chemische Analysensysteme |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | 0,90 µmol/l (5 µg/dl) |
| Umrechnungsfaktoren: | µmol/l = µg/dl x 0,179 µg/dl = µmol/l x 5,59 |
| Referenzintervalle: | s. Liste der biologischen Referenzintervalle |
| Bemerkungen: | |
| Literatur/Quelle: | Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim |
Quantitative Bestimmung von Eisen in Humanserum und -plasma mittels In-vitro-Test.
Im Duodenum und im oberen Jejunum wird das vom Körper aufgenommene Eisen in erster Linie als Fe2+ resorbiert, das neben dem hämgebundenen Fe2+-Anteil vorliegenden Nahrungseisen, von dem täglich etwa 1 mg aufgenommen wird, muss mittels Vitamin C reduziert werden. Die Fe2+-Ionen werden beim Eintritt in die Mucosazellen an Transportsubstanzen gebunden und, bevor sie ins Plasma übertreten, durch Coeruloplasmin zu Fe3+ oxidiert und dann an Transferrin gebunden, mittels dieses Komplexes erfolgt dann auch der Transport der Fe-Ionen im Blutplasma, und zwar mit maximal zwei Fe3+-Ionen pro Proteinmolekül. Somit ist das Serumeisen nahezu komplett an Transferrin gebunden. Eine Bestimmung der Eisenwerte (nicht Hämeisen) dient als Indikator der Diagnose und Verlaufskontrolle von
Das in der Laborgemeinschaft Hamburg angewandte Analyseverfahren basiert auf der so genannten FerroZine-Methode ohne Enteiweißung, einer photometrischen Methode, bei der Fe3+-Ionen aus dem Transferrin-Komplex durch Säuren oder Detergenz freigesetzt und danach zu Fe2+-Ionen reduziert werden, um schließlich zu einem Farbkomplex zu reagieren.