| Kurzform: | EPHO |
| Mailbox-Kürzel: | EPHO |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | - |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl |
| Einschränkungen/Interferenzen: | - |
| Methode: | Elektrophoretische Trennung der Proteinfraktionen auf Celluloseacetatfolie mit anschließender Ponceau-S-Färbung und densitometrischer Auswertung bei 520 nm |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | - |
| Umrechnungsfaktoren: | - |
| Referenzintervalle: | siehe Einzel-Fraktionen: Albumin alpha1-Globulin alpha2-Globulin beta-Globulin gamma-Globulin |
| Bemerkungen: | - |
| Literatur/Quelle: | Produktinformation Olympus Hite 630. |
Nachweis von Serumeiweißfraktionen mittels elektrophoretischer Auftrennung auf Celluloseazetatfolie.
Mithilfe des Verfahrens kann ein globaler Einblick in qualitative und quantitative Veränderungen der Plasmaproteinzusammensetzung, so genannte Dysproteinämien, gewonnen werden, die überwiegend krankheitsbedingt sind und Formveränderungen im elektrophoretischen Eiweißbild verursachen, sodass wichtige Schlüsse zur Diagnostik und Verlaufsbeurteilung von
möglich sind. Darüber hinaus fungiert sie als Basisuntersuchung bei allen internistischen und Pädiatrischen Grunderkrankungen. Die fünf bekannten Fraktionen werden in erster Linie von 13 Plasmaproteinen mit einer Konzentration von über 50 mg/dl geformt Veränderungen von Proteinen mit einer normalen Konzentration von weniger als 300 mg/dl werden im Allgemeinen nicht erkannt oder erst im Falle einer starken Konzentrationserhöhung. Einige dieser Proteine reagieren bei Erkrankungen isoliert oder aber in Gruppen in charakteristischer Weise.