| Kurzform: | A.PH |
| Mailbox-Kürzel: | A.PH |
| Bevorzugtes Material: | Serum |
| Alternativmaterial: | Heparin-Plasma, EDTA-Plasma |
| Ausnahmematerial: | - |
| Erforderliche Kriterien: | Probenvolumen > 500 µl |
| Einschränkungen/Interferenzen: | Ikterus: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index I von 35 (35 mg/dl) Hämolyse: signifikante positive Beeinflussung bei einem Index H > 300 (ca. 300 mg/dl) Lipämie: keine wesentliche Beeinflussung bis zum Index L von 1250 (1250 mg/dl) |
| Methode: | Photometrischer UV-Test für klinisch-chemische Analysensysteme |
| Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): | 0,1 mmol/l (0,3 mg/dl) |
| Umrechnungsfaktoren: | mmol/l = mg/dl x 0,323 mg/dl = mmol/l x 3,10 |
| Referenzintervalle: | s. Liste der biologischen Referenzintervalle |
| Bemerkungen: | |
| Literatur/Quelle: | Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim |
Quantitative In-vitro-Bestimmung von Phosphat im Serum, Plasma und Urin.
Phosphat ist das intrazelluläre Hauptanion. Der Stoffwechsel ist eng mit PTH, Vitamin D und Calzium verbunden.
Eine Hypophosphatämie tritt ein bei
eine Hyperphosphatämie hingegen bei
Renale Phosphatverluste werden durch Bestimmung der Phosphatclearance, der fraktionellen tubulären Phosphatrückresobtion sowie durch Bestimmung der Phosphatschwelle erfasst.
Die bevorzugte Bestimmungsmethode, bei der sich jedoch in der Regel Probleme mit der Reagenzstabilität ergeben, stellt die Bildung von Ammoniumphosphomolybdat mit nachfolgender Reduktion zu Molybdänblau dar. Die Laborgemeinschaft Hamburg wendet deshalb ein Verfahren an, bei dem diese Reaktion ohne Reduktion stattfindet, durch den Zusatz eines Akzelerators wird eine schnellere Reaktion erzielt, und die Verwendung des Probenleerwerts liefert zudem präzisere Resultate.