Bilirubin direkt

Kurzform: BILD
Mailbox-Kürzel: BILD
Bevorzugtes Material: Serum
Alternativmaterial: Li-, NH4-Heparin-Plasma, EDTA-Plasma
Ausnahmematerial: -
Erforderliche Kriterien: Probenvolumen > 500 µl
Lichtgeschützt aufbewahren!
Einschränkungen/Interferenzen: Hämolyse: stört
Lipämie: stört
Methode: Jendrassik-Grof-Methode
Photometrischer Farbtest für klinisch-chemische Analysensysteme
Untere Nachweisgrenze (analytische Sensitivität): 0,1 mg/dl (1,71 µmol/l)
Umrechnungsfaktoren von mg/dl: mg/dl = µmol/l x 0,0585 (SI)
µmol/l = mg/dl x 17,1
Referenzintervalle: s-Liste der biologischen Referenzintervalle
Bemerkungen:  
Literatur/Quelle: Packungsbeilage Roche Diagnostics GmbH, Mannheim

Anwendungszweck:

Quantitative Bestimmung des Gesamtbilirubins in Serum und Plasma sowohl von Erwachsenen als auch von Neugeborenen mittels In-vitro-Test.

Zusammenfassung:

Beim Abbau von Erythrozyten im retikuloendothelialen System entsteht Bilirubin, dessen Bestimmung

  • zur Diagnose von Lebererkrankungen,
  • zum Nachweis einer hämolytischen Anämie und
  • zur Bewertung des Schweregrades eines Neugeborenenikterus

eingesetzt wird.

 

Sinnvoll ist die Beurteilung der Bilirubinwerte in Zusammenhang mit Hämolyseparametern, Transaminasen, AP oder y-GT sowie Blutbildparametern.

 

Weiterführend kann die Differenzierung erhöhter Gesamtbilirubinwerte in direktes (konjugiertes) sowie indirektes (unkonjugiertes) Bilirubin sein.

 

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